Portrait

Alexandra Berchtenbreiter ist die Blumenfee 2015/2016

Alexandra Berchtenbreiter

26-jährige Floristin und Friedhofsgärtnerin ist für ein Jahr das Gesicht der grünen Branche

(ZVG) Erstmalig kommt die Deutsche Blumenfee des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG) aus Bayern. Mit Alexandra Berchtenbreiter hat am 4. September eine 26-jährige Münchenerin das Amt der Deutschen Blumenfee übernommen. Ein Jahr lang wird sie die grüne Branche in der Öffentlichkeit und gegenüber den Medien repräsentieren.

Der Beruf Floristin und Gärtnerin wurde Alexandra Berchtenbreiter schon in die Wiege gelegt. Im gärtnerischen Unternehmen der Eltern wuchs sie mit Blumen und Pflanzen auf. Mit 16 Jahren begann die Münchenerin ihre Ausbildung zur Floristin sowie später zur Friedhofsgärtnerin. Inzwischen ist die neue Blumenfee als Floristmeisterin im elterlichen Betrieb in München tätig. Seit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Landesvorsitzende der bayerischen Junggärtner sind ihr auch die Verbandsstrukturen der Gartenbaubranche vertraut.

Von einer Fachjury ausgewählt, wurde sie zum Deutschen Gartenbautag am 4. September 2015 am BUGA-Standort Brandenburg an der Havel offiziell von Alfons Hegele, dem Vorsitzenden des BVE/BVZ-Werbeausschusses, in das Amt eingeführt. Auch der anwesende Staatssekretär aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ließ es sich nicht nehmen, der neuen Blumenfee zu gratulieren und ihr viel Glück für das kommende Jahr zu wünschen.

Verabschiedet wurde die Deutsche Blumenfee 2014/2015, Christina Aumann. Sie übergab ihr Amt feierlich an ihre Nachfolgerin. ZVG-Präsident Jürgen Mertz dankte ihr für ihr Engagement und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute.


Die Blumenfee Alexabdra Berchtenbreiter im Interview
mit dem ZVG GARTENBAU report

ZVG GARTENBAU report: Als Blumenfee repräsentierst du die grüne Branche. Warum hast du dich für dieses Amt beworben?

Alexandra: „Das Amt der Blumenfee ist eine interessante und spannende Aufgabe. Die grüne Branche in der Öffentlichkeit zu repräsentieren, liegt mir sehr am Herzen. Blumen helfen, Gefühle auszudrücken, wenn Worte fehlen. Ich denke da an die erste rote Rose, die man vom Freund oder einer anderen lieben Person bekommt, oder an die weiße Lilie, die man bei der Beisetzung ans Grab legt. Im Verkauf habe ich täglich mit Situationen zu tun in denen ich merke, was man alles mit Pflanzen zum Ausdruck bringen und welche Freude man mit Blumen bereiten kann.

ZVG GARTENBAU report: Spannende Aufgaben erwarten dich in deinem neuen Amt. Worauf freust du dich am meisten?

Alexandra: „Ich bin gespannt auf die vielen Veranstaltungen, die ich als Blumenfee besuchen darf und auf die Eindrücke, die ich dabei sammeln werde. Ich freue mich auf Begegnungen mit vielen blumenbegeisterten Menschen.“

ZVG GARTENBAU report: Du wirst bei vielen gärtnerischen Veranstaltungen in der Öffentlichkeit stehen und die Aufmerksamkeit auf dich ziehen. Welche persönlichen und fachlichen Vor­aussetzungen bringst du dafür mit?

Alexandra: „Mit 16 Jahren begann ich meine Ausbildung zur Floristin, später zur Friedhofsgärtnerin und inzwischen bin ich als Floristmeisterin im elterlichen Betrieb tätig. Mir bereitet es Freude, in der Öffentlichkeit aufzutreten. Erfahrungen konnte ich während meiner Zeit auf der Meisterschule sammeln, als ich gemeinsam mit meiner Klasse bei der Adventshow „Sterne über Schloss Theuern“ sowie auf der Hochzeitshow der Firma Trautz „Trau(m)zeit“ auf der Bühne floris­tische Werkstücke fertigte und präsentierte.
Als Landesvorsitzende der Bayerischen Junggärtner musste ich ebenfall vor Publikum auftreten und konnte Einblick in die Verbandsstrukturen gewinnen.“

ZVG GARTENBAU report: Der gärtnerische Berufsstand braucht dringend qualifizierten Nachwuchs. In wie weit kannst du als Blumenfee zur Nachwuchswerbung beitragen? Was ist deine Botschaft an junge Menschen?

Alexandra: „Für gärtnerischen Nachwuchs werbe ich nicht erst jetzt als Blumenfee. Wie jeder Gärtner und Florist habe ich schon immer versucht, Menschen für unseren Beruf zu begeistern. So zeige ich als Ausbilderin meinen Azubis jeden Tag die Vielseitigkeit und Schönheit unseres Berufes. Meine Botschaft richtet sich daher an die Betriebe: Bilden Sie Lehrlinge mit viel Freude aus und geben Sie Praktikanten einen Einblick in unsere vielseitigen Tätigkeiten.“